• Daran gibt es keine Zweifel mehr: Bewegung ist die beste Methode, seine Gesundheit möglichst lange zu erhalten und sich vor altersbedingten Krankheiten und Einschränkungen wie Kraft-, Flexibilitäts- und Koordinationsverlust zu schützen. Viele Studien belegen, dass sich körperliche Aktivität auf fast jeden Bereich von Körper, Geist und Seele positiv auswirkt. Zwar gilt grundsätzlich, dass jeder “Sport” treiben kann, auch im fortgeschrittenen Alter und sogar bei Krankheit, aber um die Gesundheit zu erhalten und die Lebensqualität zu steigern, kommt es auf die „Dosierung“ und fachkundige Anleitung an. Beides gewährleistet Ihr Fitness- und Gesundheitsstudio. Zu Wirkungen ohne Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Trainer.

    Am besten hält eine Kombination aus moderatem Ausdauer-, Kraft- und Beweglichkeitstraining mit einer angemessenen Beanspruchung der Koordination plus ein reichliches Maß an Aktivitäten im Alltag lange gesund und fit und sichert so ein eigenständiges Lebens bis ins hohe Alter.

    Krafttraining schützt nicht nur die Knochen

    Durch regelmäßiges Widerstandstraining kommt es zur Anpassung der Skelett-Strukturen. Aufgrund der Krafteinwirkung von außen durch das Training wird das Knochenmark angeregt neues Knochengewebe aufzubauen. Diese Anpassungseffekte und damit die Präventivwirkung von körperlicher Aktivität vor Osteoporose sind in vielfachen Studien belegt und die Weltgesundheitsorganisation hat körperliche Aktivität sogar in ihre Leitlinien zur Osteoporose-Vorbeugung aufgenommen.

    Um in den Genuss dieser positiven Wirkung zu kommen wird von Ärzten geraten, zweimal pro Woche ein Krafttraining zu absolvieren.

    Neben den Knochen stärkt das Muskeltraining aber auch andere Strukturen: Bänder, Sehnen und natürlich die Muskulatur selber. Der Erhalt der Muskulatur ist wichtig, um auch im hohen Alter noch genügend Kraft zu besitzen, um ein selbständiges Leben führen zu können. Es schützt aber auch die Gelenke vor Verletzungen. Insbesondere sind hier das Schulter- und Kniegelenk zu nennen, die durch die umgebende Muskulatur geschützt werden.

    Ein weiterer Vorteil von Krafttraining wirkt auch schon in jüngeren Jahren. Die in unserer modernen Arbeitswelt häufig anzutreffende sitzende Tätigkeit führt vielfach zu Rücken- und Nackenproblemen. Ursache sind sowohl geschwächte als auch verkürzte Muskeln. Ein regelmäßiges Krafttraining fördert die Durchblutung der Muskulatur und baut auf diese Weise Verspannungen ab. Es hält die Muskeln elastisch und auch kräftig und beugt so Haltungsschäden vor.

    Neben der Muskelkraft ist also auch die Beweglichkeit von entscheidender Bedeutung, um uns im Alter vor Unfällen und Stürzen zu schützen.

    Vielfältige Trainingsmöglichkeiten im Studio

    Neben einem überreichlichen Angebot an Ausdauertraining gibt es im Studio aber mindestens eine genauso große Palette an Möglichkeiten für ein Krafttraining. Der neueste Trend in diesem Bereich sind alle Angebote aus dem Bereich Functional Training wie TRX, Freestyle oder Xpress.

    Wie beim Indoor-Cycling kann es auch hier zu hoch intensiven Belastungen kommen. Dementsprechend ist auch hier eine Belastungskontrolle anzuraten.

    Beweglichkeitstraining beugt Verletzungen vor

    Um im Alter möglichst keinen Bewegungseinschränkungen zu unterliegen, ist sowohl nach dem Kraft- aber auch im Anschluss an das Ausdauertraining ein angemessenes Dehnungsprogramm zu empfehlen.
    Dieses beugt zum einen Verletzungen vor, die durch die eingeschränkte Bewegungsamplitude hervorgerufen werden, zum anderen ermöglicht es z. B. den beim Autofahren so wichtigen Schulterblick, den viele Senioren nicht mehr durchführen können, wodurch das Abbiegen zur potentiellen Gefahr werden kann.

    Wichtig ist auch die Intensität, mit der Dehnungsübungen ausgeführt werden. Wie beim Ausdauer- und Krafttraining gilt auch hier das Motto einer moderaten Belastung. Ein angenehmes Dehnungsgefühl darf entstehen, aber man sollte nicht in den Schmerz hineingehen. Jede Übung sollte ca. 30 bis 60 Sekunden gehalten und darf auch gerne wiederholt werden. Neben dem Vorteil einer verbesserten Beweglichkeit hat das Dehnen noch einen weiteren positiven Effekt: es fördert die Regeneration und entspannt. Und zudem ist es ein schönes Ritual, um das Training zu beenden.

    Neben all den schon erwähnten positiven Effekten, die regelmäßiges Training und körperliche Aktivität mit sich bringen, sollen zum Schluss noch neueste Erkenntnisse erwähnt werden, die darauf hinweisen, dass Bewegung vor Krebs schützen sowie dessen Wachstum verlangsamen kann. Die genauen Zusammenhänge werden aktuell weiter erforscht.

    Bild: Shutterstock, vitstudio Text: shape up Fitness